Europäische Tubennormen schaffen strategische Vorteile: Effizientere Produktion, höhere Qualitätsstandards, noch besserer Verbraucherschutz
Der Arbeitsausschuss NA 115-02-08 AA "Tuben" des NAVp ist zuständig für die Normung von Metall- und Kunststofftuben sowie die dazugehörigen Verschlüsse und ist das deutsche Spiegelgremium zu der europäischen Arbeitsgruppe CEN/TC 261/SC 5/WG 26 "Verpackungen aus flexiblen Materialien (z. B. aus flexiblen Kunststoffen (Folien), Kunststoffverbunden, Papier- und Pappeverbunden, Metallverbunden und Textilien)".
Die europäischen Normungsarbeiten erfolgen in Liaison mit dem europäischen Verband der Tubenhersteller etma (european tube manufacturers association), da rechtzeitig erkannt wurde, dass die Normungsarbeit nur unter Beteiligung aller betroffenen Kreise zum Erfolg gelangen kann.
In dieser Zusammenarbeit mit Beteiligung der interessierter Experten wurden bisher 19 Europäische Normen verabschiedet und weitere sechs europäische Projekte befinden sich zur Zeit in Bearbeitung. Alle Europäischen Normen wurden durch Deutschland als DIN EN in das nationale Normenwerk übernommen und bilden eine verlässliche Qualitätsgrundlage für Hersteller und Anwender unter Berücksichtigung relevanter Umweltaspekte.
Darunter befinden sich u. a. Normen mit folgenden Inhalten: Terminologie, Aluminiumtuben - Bestimmung der Manteldicke, Prüfverfahren zur Bestimmung der Luftdichtheit der Verschlüsse, Tuben - Maße und Grenzabmaße, Aluminiumtuben - Verfahren zur Bestimmung der Dicke des Innenschutzlackes, Aluminiumtuben - Tastbare Gefahrenhinweise.
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums von etma wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit gewürdigt. Siehe dazu nachstehende Presseinformation.
Auskünfte über die Normungsarbeiten und zur Mitarbeit in dem betroffenen Arbeitsausschuss erhalten Sie vom NAVp durch die zuständige Projekt- und Gremienbetreuerin, Barbara Braune (E-Mail: barbara.braune at din.de)